Aktuelles

Tagung zur ILO169 in der Evangelischen Akademie in Iserlohn

Vom 31. August bis 2. September 2006 findet nun schon im 4. Jahr eine Tagung zur ILO-Konvention Nr. 169 statt.
Themenschwerpunkte sind die Erfahrungen mit der ILO-Konvention 169 in Lateinamerika, die UN-Dekade zu indigenen Völkern, der politische Dialog mit Institutionen aus Politik und Wirtschaft wie auch Strategien zur Ratifizierung der ILO 169 im Mittelpunkt stehen.

Download des Tagungsprogramms

taz: Rot-Grün soll sich für Ureinwohner einsetzen

taz, 20. 1. 2005, Quelle http://www.taz.de/pt/2005/01/20/a0088.nf/text

Kritik an fehlender Unterzeichnung von Schutzabkommen für die weltweit 300 Millionen Ureinwohner

BERLIN taz Menschenrechtsgruppen haben der Bundesregierung schwere Versäumnisse beim Schutz der Ureinwohner vorgeworfen. "Obwohl der Koalitionsvertrag diesen Schutz verspricht, weigert sich die Regierung, eine entsprechende Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation zu ratifizieren", erklärt eine Sprecherin des Klimabündnisses. Dieses Vertragswerk sei das einzige international bindende, das Rechte der 300 Millionen Ureinwohner festschreibt. Bislang haben nur 14 Staaten unterschrieben. Das Worldwatch Institute befürchtet, dass bis 2020 ein Viertel der Ureinwohner umkommt, wenn ihre Rechte nicht geschützt werden. "Die Bundesregierung hätte die Chance dazu, lässt sie aber ungenutzt", so Worldwatch.

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Hungerstreik indigener Delegierter bei der UNO in Genf

Presseerklärung zum 10. Dezember 2004

Am 10. Dezember 2004, 56 Jahre nach Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, endet die UN-Dekade für Indigene Völker.

In der vergangenen Woche waren sechs Repräsentanten indigener Völker bei der UNO in Genf – für viele überraschend - in einen Hungerstreik getreten, denn von der Anerkennung und Durchsetzung ihrer Menschenrechte sind viele der indigenen Völker der Welt nach wie vor weit entfernt.

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Lothar Mark (MdB) setzt sich für Ratifizierung der IAO-Konvention 169 ein

PRESSEMITTEILUNG

Die Konvention über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern wurde 1989 von der Internationalen Arbeitsorganisation(IAO) verabschiedet und sichert indigenen Völkern und Gemeinschaften u.a. die Bewahrung und Pflege ihrer eigenen Sprache, Religion und Kultur zu. Wie prekär die Lage der Menschenrechte indigener Völker nach wie vor ist, lässt sich nicht zuletzt daran messen, dass die Vereinten Nationen für die Jahre 1994 bis 2004 ein ganzes Jahrzehnt zur Förderung der Rechte indigener Völker ausgerufen haben.

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ND: "Menschenrechte für indigene Völker"

Aus: "Neues Deutschland" vom 16.11.2004
Rot-Grün soll ILO Konvention 169 ratifizieren

Von Stefan Mentschel

Die ILO Konvention 169 ist der einzige international verbindliche Standard für die Rechte indigener Völker. 1989 verabschiedet, wurde sie von der Bundesrepublik bis heute nicht ratifiziert. Das muss sich ändern, fordern Nichtregierungsorganisationen. Die Gespräche seien ermutigend gewesen, betonte Bernice Aquinio Lee.Gleichwohl sei man noch längst nicht am Ziel...

Holen Sie sich doch den vollstaendigen Artikel unter:
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=62902&IDC=12&DB=

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