Was ist die ILO Konvention 169?

Die Konvention 169 über indigene und in Stämmen lebende Völkern ist die bislang einzige internationale Norm, die den Ureinwohnervölkern rechtsverbindlichen Schutz und Anspruch auf eine Vielzahl von Grundrechten garantiert. Die Konvention wurde am 27. Juni 1989 verabschiedet und trat am 5. September 1991 in Kraft. Ratifiziert wurde sie bislang von 17 Staaten, darunter mit Norwegen, Dänemark und den Niederlanden nur drei aus der wohlhabenden westlichen Welt.

Die 17 Unterzeichnerstaaten des ILO-Übereinkommens 169

Bolivien (11.12.1991)

Kolumbien (07.08.1991

Costa Rica (02.04.1993

Mexiko (05.09.1990)

Dänemark (22.02.1996

Niederlande (02.02.1998)

Ekuador (15.05.1998)

Norwegen (19.06.1990)

Fiji (03.03.1998)

Paraguay (02.02.1994)

Guatemala (05-06.1996)

Peru (02.02.1994)

Honduras (28.03.1995) Argentinien (03.07.2000)
Dominica (25.06.2002)

Brasilien (25.07.2002)


Venezuela (22.05.2002)

Stand der Ratifizierungen laut ILO-Homepage